Kunst als Tor zur inneren Wirklichkeit
In meiner Malerei erforsche ich, wie Formen entstehen, Wirklichkeit wahrgenommen wird und sich das Selbst im Spannungsfeld von Bewusstsein, Erinnerung und Vorstellung immer wieder neu bildet.
Aus vielschichtigen Schichten von Farbe und Materie treten Gesichter, Körperfragmente und schemenhafte Wesen hervor. Sie erscheinen, überlagern sich und lösen sich wieder auf. Zwischen Abstraktion und Figuration, Verdichtung und Auflösung entstehen Bildräume, in denen das Sichtbare seine Eindeutigkeit verliert und neue Möglichkeiten der Wahrnehmung eröffnet.
Meine Arbeiten laden dazu ein, nicht nur Bilder zu betrachten, sondern den eigenen Blick zu hinterfragen: Was sehen wir tatsächlich? Was entsteht erst durch unsere Wahrnehmung? Und was bleibt, wenn vertraute Vorstellungen vom Selbst und von der Wirklichkeit ins Wanken geraten?

Eine Kunst, die Wahrnehmung erfahrbar macht
Meine Malerei folgt keinem festgelegten Bildplan. In einem offenen Prozess aus Spachteln, Überlagern, Verdichten und Freilegen entwickelt sich die Bildgestalt aus dem Zusammenspiel von Material, Intuition und bewusster Entscheidung.
Das Bild wird zum Resonanzraum: Formen lassen unterschiedliche Deutungen entstehen, ohne sich auf eine einzige Bedeutung festzulegen. Jeder Mensch begegnet ihnen aus seiner eigenen Erfahrungswelt heraus. So wird das Werk nicht allein durch seine sichtbare Gestalt bestimmt, sondern auch durch das, was sich in der Begegnung mit ihm ereignet.
Mich interessiert dabei die Grenze zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir in das Gesehene hineinlegen – zwischen äußerer Erscheinung und innerer Wirklichkeit.

Lichtkörperwelten – Bewusstseinsräume als Portal zur inneren Wirklichkeit
In meinem künstlerischen Projekt Lichtkörperwelten verdichten sich diese Fragen zu einer zusammenhängenden Bild- und Gedankenwelt. Im Mittelpunkt steht der Übergang von Bewusstsein in Form und von Form zurück in Bewusstsein – verstanden als künstlerische und philosophische Erkundung menschlicher Erfahrung.
Licht bezeichnet dabei nicht allein Helligkeit, sondern auch die Möglichkeit von Erkenntnis und innerer Präsenz. Der Körper steht für Verkörperung, Erfahrung und Begrenzung. Die Auflösung vertrauter Formen eröffnet den Blick auf das Werden, Vergehen und erneute Entstehen von Wirklichkeit.
Die Werke verbinden Malerei mit philosophischen Fragen und spirituellen Resonanzräumen, ohne sich einer bestimmten Weltanschauung zu unterwerfen. Sie laden dazu ein, die eigene Wahrnehmung zu erweitern und dem Unbekannten offen zu begegnen.

Das Bild ist nicht das Ziel. Das Bild ist der Pfad.
Meine Kunst versteht sich als Einladung, innezuhalten und genauer hinzusehen. Nicht um der Welt zu entfliehen, sondern um ihr – und sich selbst – auf neue Weise zu begegnen.
Vielleicht beginnt Wirklichkeit dort, wo wir aufhören, sie für selbstverständlich zu halten.
Willkommen bei Spirit Capital. Willkommen in den Lichtkörperwelten.

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- SPIRIT CAPITAL – „Das schöpferische Bewusstsein“
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Wenn wir die Augen schließen, öffnen und was wir sehen, ist der weltliche Spiegel Deines Selbst und bist alles Du! Wohl dem, der weiß, dass er aus dem Licht kommt und freudig, unternehmenslustig und tatendurstig die Welt der Erscheinungen betritt und neugierig mitspielen will.
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